Osteraktion 2018

„Guten Morgen, wir sind gerade in Bulgarus angekommen, alles ok!“ Diese Nachricht erreichte uns über WhatsApp am Donnerstag vor Ostern um 06:40 Uhr. Zugegeben, wir sind jedes Mal dankbar, wenn unsere Leute nach einer anstrengenden Nachtfahrt gut in Bulgarus angekommen sind. Dieses Mal ging es – trotz des teilweise heftigen Regens – echt schnell.

Aufgrund der letztjährigen Oster-Stau-Erfahrungen fuhren Gerhard und Walter Stutz in Begleitung von Daniela, Madita, ihrem Bruder Maris sowie Nils bereits am Mittwochabend los, um den Osterurlaubern zuvorzukommen – eine gute Entscheidung. Sie eröffnete auch die Möglicheit, den einen oder anderen Besuch zu machen, weil mehr Zeit zur Verfügung stand.

Dazu gehörte die Begegnung mit Lawinia, dem Mädchen, dem vor einigen Jahren mit einer Herzoperation, die MUT finanzierte, eine neue Lebensmöglichkeit geschenkt werden konnte.

Es war schön, ein glückliches Mädchen anzutreffen, dem es gesundheitlich gut geht. Auch im persönlichen Umfeld hat sich für Lawinia vieles zum Positiven gewendet, sie hat – nachdem sie in einem Kinderheim aufgewachsen ist – eine Pflegefamilie gefunden, in der sie gut aufgenommen wurde.

Übrigens: Norbert und Melissa, die beiden schwer kranken Kindern, die dank MUT eine lebensnotwendige Therapie erhalten haben, geht es lt. Frau Professorin Serban ebenfalls gut.

Die beiden Jugendlichen, die bei dieser Osteraktion zum ersten Mal dabei waren, lernten das Dorf, einzelne Familiensituationen und manche Geschichte kennen beim gemeinsamen Unterwegssein, meist begleitet durch einige unserer Kinder und Jugendliche aus dem „Casa de Copii“.

Schnell klappte die Verständigung untereinander, manchmal mit Händen und Füßen. Großen Spaß machte die Verteilung von einigen tausend Ostereiern – egal, ob im Romadorf, im Kinderkrankenhaus, in einem kleinen Kinderheim oder einfach mal in einer armen Siedlung, Berührungsängste spielen eine untergeordnete Rolle, das beeindruckt uns immer wieder.

 

Walter – unser Mann an der Kamera – hat viele Eindrücke festgehalten (dass seine Liebe auch der Eisenbahn gilt, ist eindeutig).

Daneben gibt es auch jedes Mal auf dem Markt im Nachbarstädtchen Interessantes zu entdecken oder beim Gang durchs Dorf … auch nach so vielen Jahren findet er immer noch neue Fotoobjekte.

Für Ostersonntag war die Rückfahrt geplant – eine Möglichkeit, die Strecke bei Tageslicht zu erleben. Allerdings dämpfte der starke Regen die Aussichten und erforderten die volle Aufmerksamkeit der Fahrer.

Aber manche Gebäude und Landschaften faszinieren selbst dann, wie z.B. der Blick auf das beeindruckende Kloster Melk. Schön, dass am Ostermontag Zeit blieb, um auch zu Hause noch etwas Ostern zu feiern und sich von den Strapazen der Fahrt zu erholen.

Vielen Dank an euch für diesen Einsatz!

Viele Bilder von der Fahrt finden Sie in unserer Fotogalerie.

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